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                [Sangharakshita]
der Ort die Menschen die Drei Juwelen das Programm
Buddha - der Lehrer

Das Dharma-Juwel

Dharma - die Lehre
Sangha - die Gemeinschaft


Der Dharma, die Lehre des Buddha, erklärt uns, dass weltliches Leben im Vergleich zum wahrhaft spirituellen Leben nur geringe Freuden bietet.
Das schließt nicht aus, dass wir im gewöhnlichen Leben zeitweise Glück und Freude erleben, jedoch gibt es nichts, das ewig und fest ist oder dauerhaft befriedigend.

Der Buddha zeigte einen Weg, der zu einem Leben ohne Leiden führt, zu Einsicht in die wahre Natur der Dinge, zu tiefer Weisheit und grenzenlosem Mitgefühl mit allen Wesen.
Dieser Weg, der zur Erleuchtung führt, wird im Buddhismus traditionell als "Pfad" beschrieben; als eine Folge spiritueller Schritte, die ein Individuum macht, um sich in Richtung Erleuchtung zu bewegen.

Statt als Pfad oder Weg kann man die spirituelle Entwicklung auch als Aufblühen oder Entfaltung beschreiben, als einen Prozess, in dem sich alle menschlichen Qualitäten voll entfalten und zur Blüte kommen.

Eine Kernaussage der Lehre besagt, dass das gesamte Universum ein riesiges Geflecht von Prozessen und Bedingungen ist, dass nichts fest und ewig ist, dass alles im Fluss ist und sich permanent in Abhängigkeit von Bedingungen verändert. Schwinden die Bedingungen eines Vorganges, dann endet er.

"So wie der große Ozean
nur einen Geschmack hat,
den Geschmack des Salzes,
ebenso haben meine Lehren
nur einen Geschmack
– den Geschmack der Freiheit."

[Anguttara Nikaya]

"Was es auch an Leiden gibt,
das kommt alles daher,
dass man an irgendwelchen
Dingen hängt."

[Samyutta Nikaya 12:66]

"Alle Wesen suchen Glück
und widersetzen sich dem Leiden;
aber außerhalb der Weisheit
sehe ich keine Möglichkeit,
die wahre Glückseligkeit zu finden."

[Suvikranta-vikrami-paripricca]